Empfehlung zur Sichtweise
Die Tauch-Tauglichkeits-Untersuchung (TTU)
Warum wird diese benötigt und gefordert?
...In erster Linie ist diese Untersuchung für den Taucher selbst, um vielleicht schon im Vorfeld, unerkannte latente Risiken festzustellen, die von selbst und außen nicht erkannt werden können!
Tauchtauglichkeit ist:
• Selbstschutz
• Risikominimierung
• Haftungsschutz
• Lebensversicherung
• Vorsorge
...und zweitens ist dies eine haftungsrechtliche und versicherungstechniche Absicherung für die Tauchschulen, die auch gesetzlich gefordert und eingehalten werden muss!
Gerade in Bezug auf die neuesten Statistiken von DAN (Diver Alert Network) über „Tauchunfälle“, die ergeben haben das der Herztod die häufigste Todesursache vor allem bei älteren Tauchern ist.
Oft passieren die Unfälle bei den ersten Tauchgängen nach längeren Tauchpausen. Einige Fälle treten zu Beginn der Immersion, noch vor Beginn des eigentlichen Tauchgangs auf. 50% der kardialen Unfälle treten an der Wasseroberfläche vor dem Ab- oder nach dem Auftauchen auf. Die kardiale Ursache ist in 16- 20% der Todesfälle bewiesen und wird in weiteren 25% vermutet.
Es wird ein Anstieg der kardialen Unfälle erwartet aufgrund des stetig steigenden Durchschnittsalters der Sporttaucher.
Nach den Richtlinien der GTÜM (Gesellschaft für Tauch- und Überdruckmedizin)
ist ein ärztliches Tauchtauglichkeits- Zeugnis;
Zwischen dem 16. und 40. Lebensjahr 2 Jahre, darüber und darunter 1 Jahr Gültig
Untersuchungs-Punkte: (unter anderem...)
• Krankheitsvorgeschichte
• Herz-Kreislauf-System
• ab dem 40. Lebensjahr sollte eine Ergometrie (Belastungs- EKG) durchgeführt werden!
• Lungenfunktions-Test (Spirometrie)
• Hals-Nasen-Ohren Check (Ohrenspiegelung)
• Blutabnahme
• Urinprobe
• Psyche
• Medikamente
• Menschen mit einem erhöhten BMI (Body Mass Index), das heißt erhöhtes Körpergewicht, haben ein erhöhtes Tauchunfallrisiko!
Du solltest diese Untersuchung durch einen Arzt, der sich in der Tauchmedizin auskennt, durchführen lassen.
Anhand der Befunde entscheidet der Arzt, ob der Patient tauchtauglich ist oder nicht. Die Tauchtauglichkeit kann auch eingeschränkt erteilt werden. Eine solche Einschränkung ist in einigen Fällen zum Beispiel hinsichtlich der körperlichen Belastung notwendig.
Die Dekokrankheit bei Übergewichtigen oder schlecht trainierten Tauchern tritt statistisch häufiger auf.
Sie geraten auch in Stresssituationen schneller an ihre Grenzen und können früher in Panik geraten.
Berücksichtigen wir diese Aspekte, so sind insgesamt etwa 1/3 aller Tauchunfälle auf gesundheitliche Störungen oder auf mangelnde Fitness zurückzuführen. Bei den Unfällen mit tödlichem Ausgang beträgt der Anteil dieser Gruppe sogar 70 Prozent, also über 2/3 aller Fälle.
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So sollte es sein - hier der richtige Untersuchungsbogen für die verantwortungsvolle Tauchsportärztliche Untersuchung zum download

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